Briefe & Korrespondenz

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*KI generierte Bilder


Aufgeräumt? Haushaltsauflösung steht an? Spenden – wie funktioniert’s?

Wir nehmen auch Briefe & Korrespondenzen kostenlos entgegen! Aber was ist das eigentlich?

Briefe und Korrespondenzen sind die unmittelbarsten und persönlichsten Zeugnisse unserer Geschichte. Während Geschichtsbücher oft nur die großen Ereignisse schildern, lassen uns handgeschriebene Briefe und Postkarten das Leben, die Sorgen und die Hoffnungen der Menschen in vergangenen Zeiten nachempfinden. Besonders Dokumente aus der Zeit vor 1945 sind von unschätzbarem Wert, da sie Einblicke in den Alltag gewähren, die heute in keinem Archiv mehr zu finden sind. Ob in Sütterlin, Kurrent oder moderner Schreibschrift verfasst – jedes Schriftstück ist ein einzigartiges Unikat der Zeitgeschichte.

Bewahren Sie Geschichte:

Haben Sie beim Aufräumen oder einer Haushaltsauflösung ein altes Familienarchiv gefunden? Bevor wertvolle Zeitzeugnisse verloren gehen oder gar weg geworfen werden, bieten wir Ihnen eine sinnvolle Alternative für Ihre Funde. Wir helfen Ihnen dabei, historische Handschriften zu erhalten und Papiere für die Nachwelt zu sichern.

Ob Sie historische Briefe, Feldpost, Tagebücher oder Briefe von vor 1945 in gute Hände geben möchten – wir schätzen jedes Dokument. Wir nehmen uns die Zeit, alte Sütterlin-Briefe zu lesen und archivieren Korrespondenzen aus dem Ersten Weltkrieg sowie Dokumente aus dem Zweiten Weltkrieg mit höchster Diskretion.

Helfen Sie mit: Bringen Sie uns Ihre Schätze oder kontaktieren Sie uns direkt. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese persönlichen Geschichten nicht vergessen werden!

Vielfalt der Briefe & Korrespondenzen

Wir freuen uns über die Aufnahme verschiedenster Schriftstücke in unsere Sammlung, insbesondere:

  • Feldpost & Kriegskorrespondenz: Private Briefe und Postkarten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, die den harten Alltag an der Front und das Bangen in der Heimat dokumentieren.
  • Historische Postkarten: Gelaufene Karten mit Briefmarken und Stempeln, Ansichtskarten aus der Kaiserzeit oder handillustrierte Grußkarten.
  • Familien- & Liebesbriefe: Ganze Briefwechsel über Jahrzehnte hinweg, die soziale Verhältnisse und familiäre Schicksale vergangener Epochen festhalten.
  • Geschäftliche Korrespondenz: Alte Briefköpfe, Rechnungen und handschriftliche Vereinbarungen, die die Wirtschaftsgeschichte früherer Zeiten (z.B. Industrialisierung) lebendig machen.
  • Amtliche Dokumente & Urkunden: Reisepässe, Arbeitsbücher oder Zeugnisse, die oft als Beilage zu Briefen erhalten geblieben sind.

Was sind Sütterlin und Kurrent?

Wenn man alte Briefe oder Dokumente von vor 1945 findet, sind diese oft in einer Schrift verfasst, die heute kaum noch jemand flüssig lesen kann. Man unterscheidet dabei meist zwei Hauptformen:

  • Kurrent (Deutsche Kurrentschrift): Dies war über Jahrhunderte hinweg die gängige Schreibschrift im deutschsprachigen Raum. Sie zeichnet sich durch spitze Winkel und sehr feine, schräge Linien aus. Sie wirkt für moderne Augen oft sehr eng und „gezackt“.
  • Sütterlin: Diese Schrift ist eine spezielle, vereinfachte Form der Kurrentschrift. Sie wurde 1911 von Ludwig Sütterlin entwickelt, um Kindern das Schreibenlernen zu erleichtern. Sütterlin ist weniger schräg, hat rundere Formen und wurde ab etwa 1915 in den Schulen eingeführt, bis sie 1941 offiziell abgelöst wurde.

Warum das für uns wichtig ist: Viele der uns gespendeten Feldpostbriefe oder Tagebücher sind in diesen Schriften verfasst. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese wertvollen Texte zu bewahren, auch wenn die Kenntnis über diese alten Handschriften immer mehr verloren geht.

* Hinweis zur Privatsphäre: Wir behandeln private Korrespondenzen mit höchstem Respekt. Besonders bei Funden aus Haushaltsauflösungen sorgen wir dafür, dass diese sensiblen Zeitzeugnisse nicht verloren gehen, sondern als historische Dokumente gewürdigt und für die Nachwelt erhalten werden.

Briefe sind begehrte Objekte für Historiker und Sammler. Ihr Wert bemisst sich oft nach dem Alter, der Lesbarkeit der Handschrift und dem historischen Kontext. Um das empfindliche Papier und die Tinte vor dem Zerfall zu schützen, sollten Briefe trocken, flach und lichtgeschützt aufbewahrt werden.

Einfache und bequeme Buchspenden

Wir möchten dir den Prozess der Spende so einfach und bequem wie möglich gestalten. Deine Spende soll keine Last sein, daher bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, wie du deine Bücher, Eintrittskarten, Programmhefte und nun auch Briefe & historische Korrespondenzen bei uns abgeben kannst:


Einfache und bequeme Buchspenden

Wir möchten dir den Prozess der Buchspende so einfach und bequem wie möglich gestalten. Deine Bücherspende soll keine Last sein, daher bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, wie du deine Bücher bei uns abgeben kannst:

  1. Direkt bei uns: Besuche einfach unser Ladengeschäft in der Georg-Schwarz-Straße 12 in Leipzig und überreiche uns deine Bücherspende persönlich. Wir freuen uns auf dich!
  2. Mit der Post: Falls du keine Möglichkeit hast, persönlich vorbeizukommen, kannst du deine Bücher auch ganz bequem per Post an uns senden.
  3. Mit dem Auto oder Fahrrad: Wenn du in der Nähe wohnst, kannst du deine Bücher auch mit dem Auto oder Fahrrad vorbeibringen.
  4. Mit den Öffentlichen: Für umweltbewusste Spender*innen gibt es die Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns zu gelangen. Unser Standort ist gut erreichbar und liegt in der Nähe der Haltestelle Georg-Schwarz-/Merseburger Straße.

Du hast mehr als 10.000 Bücher? Kein Problem! Wir organisieren gerne einen Abholtermin für deine großzügige Spende. Kontaktiere uns einfach, und wir kümmern uns um den Rest.

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